Pfarrkirche St. Ulrich
Verabschiedung Pfarrer Reiner
Verabschiedung Pfarrer Reiner
Pfarrei St. Ulrich Wertach › Archiv

Verabschiedung von Pfarrer Reiner

„Vergelt´Gott, Franz“ Wertacher verabschieden Pfarrer Reiner

Vergangenen Sonntag bereiteten die Wertacher ihrem Pfarrer Franz J. Reiner einen überwältigenden Abschied in den Ruhestand. Die bis auf den letzten Platz gefüllte Pfarrkirche St. Ulrich zeigte auf, dass die vergangenen Jahre von einem sehr guten Miteinander geprägt waren. „Miteinander wollen wir Pfarrgemeinde sein“, dies habe man ihm schon bei seiner Begrüßung anhand farbiger Bänder an einer Bandelstange gezeigt und dieses „miteinander verbunden sein, einander tragen und halten haben er und seine Pfarrhausfrau Beate Fink in den vergangenen elf Jahren immer wieder spüren dürfen“, erklärte er in seiner Festansprache. Ein großes Anliegen als Pfarrer sei ihm stets gewesen, weiterzugeben, dass Gott einer ist, der trägt und der Farbe in das Leben bringt. Diese positive Erfahrung erlebe man, wenn man „sich an Gott bindet, an den, der uns Halt gibt und uns miteinander verbindet und zusammenhält“ erklärte er und bat abschließend darum, „den Glauben immer wieder in die Hand zu nehmen. Glauben zu leben, denn das hält uns am Leben, das verbandelt uns und bringt uns nicht außer Rand und Band – gleich, was auf uns zukommt.“
Dass seine Arbeit in der Pfarrei St. Ulrich sehr geschätzt wurde, zeigten die Ansprachen zum Ende des Gottesdienstes. „Die Predigten waren, jede für sich, eine Seelenmassage und trafen immer in unser Herz“, lobte der Pfarrgemeinderatsvorsitzende Reinhold Bühler in seiner Dankansprache und betonte, dass es nur wenige Menschen gäbe, die Kompetenz und Menschlichkeit so auf einen Nenner brächten wie Pfarrer Reiner. Seine Menschlichkeit habe sich vor allem in der Wertschätzung gezeigt, die er den Gläubigen stets entgegenbrachte. Und weil Pfarrer Reiner ein Allgäuer sei, fasste er seine Worte mit „Vergelt´s Gott, Franz“ in Allgäuer Manier zusammen - und die Gottesdienstbesucher stimmten den Worten mit einem langanhaltenden Applaus zu. Als nächstes sprach Bürgermeister Eberhard Jehle seinen Dank der politischen Gemeinde dafür aus, dass man in all den Jahren der guten Zusammenarbeit stets einen gemeinsamen Konsens gefunden habe. Zu einem besonderen „Vergelt´s Gott“ versammelten sich Vertreter der Vereine und Musikgruppen im Altarraum, um in Reimform die persönlichen Wünsche für Pfarrer Reiner einzeln zu überbringen. Und zu guter Letzt trat der Kirchenpfleger Edmund Angerer an den Ambo. „Immer gut drauf, positiv und oft mit verstecktem Humor“, so habe man Pfarrer Reiner immer erlebt und hob hervor, dass er viele kleine und große Aufgaben angepackt habe und dabei auch sehr aktiv gewesen sei beim Eintreiben von Fördergeldern und Ankurbeln der Spendenbereitschaft im Ort. Sein besonderer Dank galt auch der Pfarrhausfrau Beate Fink, die Pfarrer Reiner immer unterstützt und ihm so den Rücken freigehalten habe.
Nach so vielen lobenden und persönlichen Dankesworten trat Pfarrer Franz Reiner wieder an den Ambo, dankte für diesen schönen Abschied und hatte für die Anwesenden noch eine Überraschung parat. Einige Wertacher hätten ihm in den letzten Jahren immer wieder erklärt, sie würden ja öfter in die Kirche gehen, wenn es danach Freibier gäbe. Und am heutigen Tag sei es ihm ein Bedürfnis, alle, die zu seinem Abschied gekommen sind, dazu einzuladen. So traf man sich nach dem Gottesdienst am Platz beim Ulrich-Brunnen zum Umtrunk mit Freibier, alkoholfreien Getränken und kleinen Häppchen, vorbereitet vom Pfarrgemeinderat. Hier erwartete Pfarrer Reiner noch eine weitere Überraschung: Die Kinder und Erzieherinnen vom Kindergarten, Plattler und verschiedene Gruppen sagten hier noch musikalisch „Danke“ für elf Jahre gutes Miteinander.

Verabschiedung Pfarrer Reiner
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