Pfarrkirche St. Ulrich
Weltmission 2
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Weltmissionssonntag 1
Weltmissionssonntag 1
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Missionsessen am Sonntag der Weltmission

Schon während des Familiengottesdienstes, vergangenen Sonntag, hörten die Gläubigen dass die Liebe über allem steht und es wichtig ist sich für andere Menschen einzusetzen und Ihnen zu helfen, vor allem dann wenn es ihnen nicht so gut geht weil sie z.B. auf der Flucht sind, nicht genügend Wasser oder kein Dach über dem Kopf haben. Eine solche Hilfe leistet seit Jahren dass Missions-Team um Andreas Konrad. Gemeinsam organisieren sie alljährlich, am Sonntag der Weltmission, ein Missionsessen im Pfarrheim „St. Ulrich“. Auch in diesem Jahr konnten sich die fleißigen Helfer über einen großen Zulauf im Pfarrheim freuen. Um allen Platz anbieten zu können mussten sogar noch zusätzliche Sitzgelegenheiten und Stehtische aufgestellt werden. Die vielen Gäste konnten, für einen kleinen Obolus in den Spendenkorb, wählen zwischen Eintopf und Spaghetti mit Tomatensoße, beides aus der Küche des Kolping Allgäu-Hauses. Und während die einen die Gelegenheit zu einem ausgiebigen „Hoigarten“ am Tisch nutzten kauften die anderen noch einiges am WeltFAIRkauf Stand ein und unterstützten so nochmals die Aktion. Zum Ende des Missionsessen waren nicht nur die Gäste zufrieden denn dank vieler Essensgäste, der Essensspende von Allgäu-Haus, der Brotspende der Bäckerei Knoll und dem unermüdlichen Einsatz der fleißigen Helfer kamen für die Partnergemeinden Campo Alegre de Lourdes und Pilão Arcado /Brasilien sage und schreibe 2190 € als Erlös zusammen. Dort wird das Geld dringend gebraucht, denn nach den Missernten der letzten 2 Jahren ist auch in diesem Jahr zwar die Maisernte verdorben, aber die Bohnen konnten geerntet werden. Aus diesem Grund mussten vor Ort weniger Lebensmittelpakete ausgegeben werden. Jetzt soll von den Spendengeldern Saatgut gekauft werden das dringend für den Anbau von Gemüse gebraucht wird. Dann hoffen alle auf gedeihliches Wetter, vor allem in den ersten Wochen, damit sie sich im kommenden Jahr wieder mit selbst angebautem Gemüse versorgen können. Die Spende ist also auch eine wichtige Hilfe zur Selbsthilfe!
Text Fotos: Anita Götzfried