Pfarrkirche St. Ulrich
Chorprojekt Kolping 2013
Chorprojekt Kolping 2013
Chorprojekt Kolping 2013
Chorprojekt Kolping 2013
Chorprojekt Kolping 2013
Chorprojekt Kolping 2013
Einsetzung Reliquie Allgäu Haus 2013
Einsetzung Reliquie Allgäu Haus 2013
Pfarrei St. Ulrich Wertach › Archiv

Geballte Sangeskraft begeistert Sänger wie Gottesdienstbesucher

„Es war gigantisch mit so vielen Menschen gemeinsam zu singen“ nicht nur Kerstin Cordella vom Chor Cantabile aus Wertach war völlig begeistert und beeindruckt von dem Erlebnis, zusammen mit 250 Sängerinnen und Sänger diesen besonderen Gottesdienst musikalisch mitzugestalten. Zum Abschluss des Reliquienweges und das des 40 jährigen Jubiläum des Kolping –Allgäuhaus in Wertach und anlässlich des Kolping – Weltgebetstages (WGT) und nicht zuletzt weil sich an diesem 27.Oktober die Seligsprechung des Kolping Gründers Adolph Kolping zum 22. Mal jährte hatte man sich für diesen Festgottesdienst etwas ganz Besonderes einfallen lassen. 16 Chöre, darunter der Chor Cantabile aus Wertach, hatten sich seit dem frühen Nachmittag unter der Leitung von Pater Norbert Becker, der die Messe „Ins Neuland“ komponiert und getextet hat, auf die Messe vorbereitet. Nach dem feierlichen Einzug, bei der auch die Reliquie des Adolph Kolping in den Altarraum gebracht wurde, hieß Pfarrer Franz Reiner die Gottesdienstbesucher willkommen. Er freue sich sehr über die zu erwartende geballte Sangeskraft. In seiner Festansprache bezog sich Diözesanpräses Alois Zeller auf die Bedeutung des Kolping WGT für die ½ Millionen Kolpingmitglieder die an diesem Tag in 61 Ländern nach Texten und Vorlagen aus Ruanda diesen Gottesdienst feiern. Auch ging er darauf ein was Glaube, vor allem für junge Christen, bedeute. In seiner Predigt berichtete er auch von der Freude die sich in den letzten 8 Monaten auf dem Reliquienweg gezeigt habe. Die Reliquie des Adolph Kolping sei bei den Kolping Familien und den Pfarreien mit Gottesdiensten, Gebetsfeiern und Meditationen aufgenommen worden und man habe gemerkt: „Wir sehen hinter ihr den Adolph Kolping, den Priester, den Gründer des Kolpingwerkes und wir sehen seinen Glauben, sein Verwurzelt sein und wir sehen tätige Milde“ erklärte der Diözesanpräses und weiter: „Mit Gott im Bunde ist er Vorbild, Beispiel und auch Ermutigung.“ Mit den Worten Adolph Kolpings „Tun wir nach Kräften das Beste. Gott wird das Gute nie ohne Segen sein lassen“ schloss er seine Festansprache. Und Sie taten das Beste die 250 Sängerinnen und Sänger. Motiviert von Pater Norbert Becker von den Herz-Jesu-Missionaren und seinen Musikern, zeigten sie so viel Spaß und Freude am Singen, dass die Gottesdienstbesucher begeistert mitsangen. „Es war ein erhebendes Gefühl, einfach toll“ schwärmte Gottesdienstbesucherin Martina Grassel von der Kolpingfamilie Fischach. Im Anschluss an den Festgottesdienst stand die Einsetzung der Reliquie in der Hauskapelle des Allgäuhaus auf dem Programm. Dort versammelten sich Ehrengäste und Mitglieder der Kolpingfamilien und erlebten wie die Reliquie von der Diözesanvorsitzenden des Kolpingwerkes Sonja Tomaschek in die Hauskapelle getragen wurde. In seiner kurzen Ansprache betonte der Diözesanpräses Alois Zeller noch einmal wie positiv er diesem Reliquienweg empfunden habe und wie sehr man sich darüber freue dass der Augsburger Diözesanverband diese Reliquie bekommen habe. Nach der Einsetzung endete der letzte Teil dieses großen Kolping-Festtages mit einem gemeinsamen Lied. Beim anschließenden Stehempfang erzählte Gerwin Reichart, Hausleiter des Allgäuhaus, das es für ihn ein tolles Erlebnis war dass dieser große Festgottesdienst in der Pfarrkirche von Wertach gefeiert werden konnte und dass er sich sehr freuen würde wenn Einheimische, die Interesse daran haben die Reliquie zu besichtigen, die Möglichkeit nutzen würden dies bei einem Besuch der Hauskappelle im Allgäuhaus zu tun.