Pfarrkirche St. Ulrich
Firmspendung
Firmspendung
Firmung 2011
Firmung 2011
Pfarrei St. Ulrich Wertach › Archiv

Firmung 2011

Vergangenen Donnerstag fanden sich 72 Firmlinge mit ihren Paten und Familien in der Pfarrkiche St. Peter und Paul in Petersthal ein um von Erzabt Jeremias Schröder OSB das Sakarament der Firmung zu empfangen.

Nach dem festlichen Einzug der Ministranten, des Firmspenders und der Konzelebranten Pfarrer Franz J. Reiner und Pater Vitalis erlebten die Gottesdienstbesucher einen Festgottesdienst in den die Firmlinge immer wieder aktiv eingebunden waren. Seine Festansprache begann der Erzabt mit einer Art kleinem Firmtest, die Firmlinge beantworteten Fragen wie beispielsweise: Wer hat mich zur Firmspendung nach Petersthal geschickt ? Was wissen die Firmlinge über das Benediktinerkloster St. Ottilien? Um was ging es in der Lesung? Begleitend führte er aus das die Firmung eine Art Missionssendung sei, der Missionsauftrag laute das die Firmlinge den Menschen etwas von der Liebe Gottes bringen sollen, vor allem Menschen die diese Liebe noch nicht kennen oder nicht mehr erfahren. „Ihr werdet gesalbt im hl. Geist um in der Gemeinschaft die Verantwortung als gefirmte Christen tragen zu können“ erklärte der Erzabt.
Erleichterung darüber dass die „Firmwatschen“ (die von der Kirche eigentlich als Backenstreich bezeichnet wird) seit ca. 40 Jahren nicht mehr praktiziert wird zeigte sich bei den jungen Christen.
Die dafür durchgeführte Handauflegung, die mit einem Ritterschlag zu vergleichen sei, symbolisiere das die jungen Christen so schnell nichts mehr umhaut, dass sie gefestigt sind, Kraft haben und sich verteidigen können. „Firmung heißt auch das der hl. Geist in euren Herzen wohnt und ihr so einen kurzen, direkten Draht zu Gott habt“ gab er den Firmlingen mit auf den Weg. Mit den eindringlichen Worten: „Alle die wir getauft und gefirmt sind sollten wieder dem nachgehen was es bedeutet einmal die Taufe und Firmung empfangen zu haben - das wir einmal von Gott angesprochen worden sind. Wir können alle manchmal ein bischen mehr tun um unsere Firmung wieder im Leben Wirklichkeit werden zu lassen“ schloss der Erzabt seine Festpredigt.
Der Gottesdienst, wie auch die eigentliche Firmspendung der 72 Jugendlichen, wurde musikalisch umrahmt von Frau Haslach mit Band und Frau Berger an der Orgel. Zum Ende des Festgottesdienstes richtete Pfarrer Franz J. Reiner den Gottesdienstbesuchern viele Grüße vom erkrankten Pfarrer Denzle aus und dankte auch in seinem Namen dem Firmspender für sein Kommen. Außerdem dankte er den Müttern die für die Firmvorbereitung zuständig waren und all denen die zum gelingen des Festgottesdienstes beigetragen haben.

Die Wertacher Firmlinge