Pfarrkirche St. Ulrich
Hl. Josef
Hl. Josef
Einzug 1
Einzug 1
Einzug 2
Einzug 2
Portaits von Josef, Maria und Stephan
Portaits von Josef, Maria und Stephan
Pfarrei St. Ulrich Wertach › Archiv

Figuren von Maria und Josef vervollständigen die Seitenaltäre

Gut Ding braucht Weile! Nachdem es zum Kirchweihsonntag nicht geklappt hatte war es am
Stephanstag soweit. Mit einem feierlichen Einzug wurden die Figuren von Maria und Josef durch Vertreterinnen/Vertreter des jeweiligen Namens zu den Seitenaltären getragen. Begleitet von drei Kindern mit selbstgemalten Bildern, Pfarrer Reiner und den Ministranten. In seiner Eröffnung hieß Pfarrer Reiner den Direktor Ernst Hornstein, von der Schnitzschule Elbigenalp/Tirol, willkommen. Dort war die neue Figur des Josef, passend zur bestehenden Figur der Maria, von einem Schüler der Bildhauer Ausbildung gefertigt und von Schülern der Ausbildung Vergolder und Schilderhersteller fertiggestellt worden.
In dem weiteren Verlauf des Familiengottesdienstes zeigten Helena, Martin und Maximilian ihre selbstgemalten Portraits von Maria, Josef und Stephanus und stellten sie vor den Altar. Gottfried Metzger vom Kindergottesdienstteam erklärte dazu die jeweilige Bedeutung der Heiligen für die Christen.
Im Anschluss an den Familiengottesdienst versammelten sich alle Kinder mit Pfarrer Reiner um den Altar wo jedes Kind gesegnet wurde.

Infos zu den Figuren von der Homepage der Schnitzerschule Elbigenalb:
Pünktlich zu Weihnachten konnte ein Hl. Josef, in der stattlichen Größe von 130 cm von der Fachschule für Kunsthandwerk in Elbigenalp, an die Pfarre in Wertach übergeben werden. Die vollplastische Figur wurde unter Aufsicht von WL Josef Jehle von Manuel Egger-Budemaier, einem Schüler der Bildhauer Ausbildung, im Schuljahr 2011/2012 geschnitzt. Seit Schulbeginn 2012/2013 hatten Schülerinnen und Schüler der ersten bis zur vierten Klasse der Ausbildung Vergolder und
Schilderhersteller, unter der Aufsicht von DP Simone Krug, Gelegenheit, das erlernte Handwerk des Vergoldens und Fassmalens im "Großformat" anzuwenden. Bereits das Auftragen der selbsthergestellten Kreidegrundierungen und das anschließende Schleifen erforderte viel Geschick und Zeit. Weiters zählte
das "Anschießen", d.h. das Auflegen des Blattgoldes und des Blattsilbers, zu den Herausforderungen, welchen sich die jungen Handwerkerinnen und Handwerker ohne großen Mühen stellten. Ca. 350 Blatt Dukaten-Doppelgold (23 Karat) und ca. 250 Blatt reines Blattsilber wurden dafür verarbeitet. Das Gold wurde aufpoliert und das Silber gelüstert. Am Schluss erhielt das Inkarnat noch seine natürliche Farbigkeit. Die gesamte Figur erstrahlt nun in einer bemerkenswerten Lebendigkeit die der bestehenden historischen Figur der Maria angepasst wurde. Der Hl. Josef kann seit dem 26. Dezember 2012 in der Pfarrkirche von Wertach besichtigt werden.