Pfarrkirche St. Ulrich
Faschingsgottesdienst 4
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Faschingsgottesdienst 2
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Faschingsgottesdienst 1
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Faschingsgottesdienst 3
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Pfarrei St. Ulrich Wertach › Archiv

Faschingsmesse mit Wertacher Faschings-Nachwuchs

Wenn sich die kleinen Trommler, die Kindergarde und das kleine Prinzenpaar vor der Pfarrkirche „St. Ulrich“ aufstellen, dann steht ein besonderer Gottesdienst im Kirchenanzeiger – die Vorabendmesse mit christlichem Humor. Die Faschingsmesse, mit gereimter Predigt, ist dank Pfarrer Reiner in Wertach schon Tradition, dass hier die Trommler, Garde und Prinzenpaar in ihren Kostümen mit dabei sind hatte im vergangenen Jahr Premiere. Nachdem dies durchwegs positive Resonanz gebracht hatte gab es in diesem Jahr eine Neuauflage, diesmal mit dem Faschings – Nachwuchs. Nach dem gemeinsamen Einzug überraschte Pfarrer Reiner die Gottesdienstbesucher mit einem „Grüß Gott im Engelsaal“ und lieferte auch gleich die Erklärung dazu. Der Hochaltar in der Pfarrkirche ist voller Engel, die die Nähe Gottes aufzeigen, deshalb befinde man sich hier im wahren Engelsaal. Er betonte, dass er sich sehr freue, dass auch dieser Engelsaal anlässlich des Gottesdienstes so gut besucht sei. In seiner, gereimten und in Dialekt vorgetragenen, Predigt bat Pfarrer Reiner darum dem Glauben mehr Raum im eigenen Leben zu geben und ihn nicht nur als Notrufsäule zu sehen wenn es schwierig wird. Der Kirchgang sei ein wichtiges Fundament des Christseins. Auch appellierte er für mehr Toleranz „Man kann nur Leben im miteinander – drum gelte zuerst sei toleranter.“ Nur wenn Nachbar, Freunde, Asylanten und Verwandte in Frieden miteinander leben könne es Frieden geben. „Ein Zeichen für den Frieden setzen und gegen nichts und niemand hetzten“ mahnte er. Man solle „im Leben immer sportlich bleiben, es aber auch niemals übertreiben. Springt fest, so wie ihr es vertragt, über euren Schatten jeden Tag und seit aufs Lachen stets versessen und holt es nach hab ihr es mal vergessen. Habt Humor, das gehört zum Christ – denn der Christ ist Optimist.“ Abschließend wünschte er allen „viel Frohsinn mit Juhu Juhei. Nicht freuen bloß weil Fasching ist – nein freuen auch weil bist ein Christ. Die Freude nehmt´ mit nach Haus und damit ist meine Predigt aus. Sind gern da und betet feste – das ist, mein ich, das aller Beste´.“ Für die gereimte Ansprache, die nicht nur viel Humor sondern auch mahnende Worte beinhalteten, gab es spontanen Beifall von den Gottesdienstbesuchern. Zu den Fürbitten bat Pfarrer Reiner Mädchen der Kindergarde und das kleine Prinzenpaar nach vorne. Während die Gardemädchen die Fürbitten vortrugen beobachteten Prinzessin Laila I. und Prinz Ben I. das Geschehen am Ambo. Den musikalischen Rahmen der Faschingsmesse bildete auch in diesem Jahr wieder die Klarinetten Gruppe denen Pfarrer Reiner zum Abschluss des Gottesdienstes ganz besonders für ihr fröhliches Aufspielen dankte. Nach dem gemeinsamen Auszug positionierten sich die Trommler am Ulrichs-Brunnen und verabschiedeten dort, mit dem Weckruf, die Gottesdienstbesucher.