Pfarrkirche St. Ulrich
Kaffeehausmusik
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Pfarrei St. Ulrich Wertach › Archiv

Entspannter Nachmittag mit Kaffeehausmusik

Es war ein kurzweiliger Sonntagnachmittag für all die vielen Gäste die der Einladung des Streichorchesters zur „Kaffeehaus-Musik“ mit Kaffee und Kuchen gefolgt waren. Mit dem Stück „Frühling“ von Vivaldi eröffneten die Musiker den Nachmittag im, bis auf den letztmöglichen Platz besetzten, Saal des Wertacher Pfarrheims. Anschließend begrüßte Gottfried Metzger die Zuhörer und dankte Ludwig Zeller dafür, dass er die Vertretung des Orchesterleiters Herrn Holzbock übernommen habe. Sein Dank galt auch Natascha Glasow für die Organisation und Melchior Fischer für die Werbung und die künstlerisch, gestalteten Kaffeehaus - Sprüche an den Pfarrheimwänden. Mit der Erkenntnis „Wenn Musik die Leiter zum Himmel ist, dann ist Kirchenmusik der Aufzug“ schloss er seine Ansprache. Anschließen stellte sich Ludwig Zeller selbst kurz vor: „ Ich bin vor gut einem Jahr als Verstärkung der 2. Geige zum Streichorchester gekommen und finde mich jetzt, nach einem „Kometenhaften Aufstieg“, für mich ungewohnt in der Rolle des ersten Geigers wieder“. Er erzählte dass er normalerweise die Bratsche bediene. Dann ging es musikalisch weiter. Das Programm, das vorrangig aus Tänzen bestand, wurde mit einem Walzer von Brahms und der „Humoreske“ von Dvorak fortgesetzt. Die Musiker bewiesen dass sie es beherrschten verschiedenen Stimmungen - mal laut, mal leise, mal beschwingt oder ruhig - gekonnt vorzutragen. Ein Höhepunkt des Nachmittags war sicherlich die Arie aus Händels „Serse“ die das Streichorchester gemeinsam mit Peter Heinle, Mitglied des Wertacher Kirchenchors, vortrug und dafür den begeisternden Applaus der Zuhörer erntete. Während sich die Gäste Kaffee und Kuchen schmecken ließen ging es mit dem Stück „Aus der neuen Welt“ von Dvorak im Ablauf weiter. Melodien verschiedener irischer Komponisten rundeten das Programm ab bevor es für die Musiker, mit viel Beifall, in die Pause ging. Im zweiten Teil des Programms, in dem die Stücke wiederholt wurden, nutzten Natascha Glasow und Tobias Dieng die Gelegenheit ihrem Orchesterleiter Ludwig Zeller für seinen großartigen Einsatz zu danken und überreichten ihm hierfür ein Präsent seiner Orchesterkollegen, verbunden mit dem Wunsch in der Zukunft so einen Nachmittag zu wiederholen oder einen Auftritt im Rahmen eines Kurkonzertes umzusetzen. Diesem Wunsch konnten sich die Zuhörer des Nachmittags nur anschließen, denn hier war einhellig zu vernehmen: Mehr davon!