Seniorenwallfahrt 2017
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Pfarrei St. Ulrich Wertach › Aktuell

Wallfahrt der Seniorenkreise

Dieses Jahr führte uns die eintägige Pilgerreise nach Windach und St. Ottilien. Der komfortable Reisebus der Firma Göhl war voll besetzt. Draußen regnete es den ganzen Tag in Strömen, doch die Pilgerschar ließ sich davon nicht verdrießen. Ganz im Gegenteil. Wusste sie doch, dass sie nicht nur durch die Räumlichkeiten (Bus, Kirchen und Wirtshaus) auf ihrem Pilgerweg gut geschützt sein würde.
Während der Anreise stimmte die Leiterin des Seniorenteams 60 plus, Frau Erni Moder, mit Liedern und Gebeten die Teilnehmer auf ihre Wallfahrt ein, begrüßte Herrn Pfarrer im Ruhestand Franz Reiner so wie Herrn Pater Anoop und dankte Herrn Friedrich Göhl für sein umsichtiges Fahren. Erster Halt war die Pfarrkirche „Maria auf dem Wege“ in Windach, die zugleich als Autobahnkirche dient.
So viel sei schon an dieser Stelle gesagt. Nicht nur für gläubige Christen lohnt es sich, an diesem Ort einen Halt zu machen. Kunst – und Architekturbegeisterte werden ebenfalls auf ihre Kosten kommen. Der moderne Baukörper symbolisiert ein hohes, lichtes Zelt, das von zwölf Stangen (eine Anspielung auf die 12 Apostel) getragen wird. Die „Zeltbahnen“ sind aus feinem Holz gestaltet und werden von Fenstern in verschiedenen Höhen unterbrochen, die interessante Blicke in die Natur eröffnen. Im Zentrum steht der steinerne Altar, umrankt mit den kreisförmig angeordneten Sitzen für die Gläubigen. Ein wuchtiges Holzkreuz, eine spanische Marienfigur aus dem 17. Jahrhundert, eine dekorative Orgel und ein über den Pfaffenwinkel hinaus bekannter Kreuzweg verleihen dieser Kirche ihren besonderen Charakter.
Die feierliche Pilgermesse wurde von allen mitreisenden Priestern unter Leitung von Herrn Pater Markus Blommer (St.Ottilien) und Diözesan Altenseelsorger Robert Ischwang zelebriert. Das Evangelium handelte vom guten Hirten. In seiner inspirierenden Predigt sprach Diakon Ischwang den von Max Raffler (1902 – 1988) im naiven Stil gemalten Kreuzweg an. Zeigt dieser doch die einzelnen Stationen des Kreuzweges und die Auferstehung in unserer bayrischen Landschaft. Es wird ein klarer Bezug zu uns und damit zur Gegenwart hergestellt. Jesus, der gute Hirte, sammelt seine Jünger. Er kennt uns, behütet uns und gibt uns Richtung. Maria wird an diesem Ort verehrt. Sie hörte auf die Stimme Gottes. Hören auch wir auf seine Stimme.
Nach dem gemeinsamen Mittagessen in St. Ottilien konnte die neugotische Klosterkirche, verschiedene Kapellen, das Nähmaschinen- und das Missionsmuseum besichtigt werden. Das Kloster wurde im späten 19. Jahrhundert gegründet und konzentriert sich bis heute auf die Missionstätigkeit mit Schwerpunkten in Ostafrika und Asien (Korea). Spiritueller Höhepunkt des Nachmittags bildete die Maiandacht. Auch und gerade Maria machte sich vielfach auf den Weg. Denken wir nur an den Weg zu Elisabeth, die Flucht aus Ägypten, den Weg zur Hochzeit zu Kanaa, zum Kreuz und vom Grab weg. Folgen wir ihrem Beispiel.
Ein gemütliches Kaffetrinken rundete die Wallfahrt ab. Bereichert ging es auf die Rückreise nach Wertach. Und natürlich wurde auch – wie es schon gute Tradition ist – das Wertacher Pilgerlied angestimmt.

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